Côte d’Ivoire

In Abidjan reden wir mit Leuten auf der Straße, mit einem Datenschutzexperten und der Zivilgesellschaft. Seit Jahren gibt es einen neuen Personalausweis, aber viele Menschen haben ihren noch nicht bekommen.

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Die EU

Zurück nach Europa. Wir reden mit der Europaabgeordneten Michèle Rivasi, die für das Parlament kontrolliert hat, wie EUTF-Gelder ausgegeben wurden. Und dann wenden wir uns mit unseren Fragen an die EU-Kommission.

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25 Millionen

Wir reden über ein Dokument, dass die EU und Côte d’Ivoire unterzeichnet haben - und dass die EU nicht veröffentlichen will. Dann geht es um eine alte Version des EUTF-Projekts, das wir uns angeschaut haben - und um die belgische Firma Semlex, die an der Herstellung der neuen ivorischen Ausweise beteiligt ist.

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Imperiale Traditionen

Wie kam die Biometrie nach Afrika? Wir einen Abstecher, und zwar zur ersten großen Datenbank mit Fingerabdrücken auf dem Kontinent - nach Südafrika im Jahr 1900. Dabei begegnen werden wir einem unerwarteten Bekannten.

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Senegal

Die EU-Projektgelder für den Ausbau von biometrischen Datenbanken fließen auch nach Senegal. Der IT-Chef der senegalesischen Gesundheitsbehörde erklärt uns: Es gibt dort schon Identitäts-Datenbanken, wozu braucht es eine weitere? Der Löwenanteil des Geldes bleibt derweil in Europa.

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Biometrie made in Europe

Die EU fördert den Aufbau von biometrischen Datenbanken in westafrikanischen Ländern. NGOs unterstellen der EU-Kommission, nicht das Wohl der Menschen vor Ort im Blick zu haben, sondern die eigene Migrationskontrolle. Handelt es sich dabei um Projekte mit zweifelhaftem entwicklungspolitischen Charakter?

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Biometrie made in Europe – Teaser

33 Millionen Euro. Soviel Entwicklungshilfe gibt die EU nach Senegal und Côte d’Ivoire, um dort nationale Biometriedatenbanken mit aufzubauen. In dieser Serie fragen wir uns: Mit welchem Ziel? Und an wen geht das Geld eigentlich?